Bei unseren Besuchen der unterschiedlichsten Einrichtungen in Reykjavik stellten wir fest, dass in allen Einrichtungen mit Symbolen/Piktogrammen oder mit Gebärden gearbeitet wird. Das fanden wir so spannend, dass wir früh damit begannen, darüber nachzudenken, auch in unserer Einrichtung Gebärdenunterstützt zu arbeiten. Wir begannen mit „der Gebärde der Woche“, lernten mit den Kindern gemeinsam. Die Kinder waren zum größten Teil sehr fasziniert davon und berichteten ihren Eltern stolz, wenn sie wieder eine neue Gebärde gelernt hatten. Auch in der Arbeit mit Kindern mit Fluchthintergrund erwies sich der Einsatz von Gebärden als äußerst hilfreich, denn er half den Kindern oftmals über erste Sprachbarrieren hinweg. Heute gehören einfache Gebärden zu unserem Kitaalltag und wir qualifizieren und weiter, um diese Sprache noch mehr zu unserer Sprache werden zu lassen, eine Sprache die alle verbindet, unabhängig wer sie sind und woher sie kommen.

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