Das Projekt Papier war recht erfolgreich und brachte uns viele neue Ideen zur Weiterverwendung. Unsere Kinder sind achtsamer geworden. Inzwischen wissen sie, dass man Papier deutlich intensiver nutzen kann, dass ein Bild, das gefühlt nicht gefällt, noch immer zum Papierflieger werden kann, dass man aus altem Papier neues machen kann… Die Ideen sind zahlreich und es kommen immer neue dazu. Am Ende der Woche gibt es keinen gefüllten blauen Müllsack mehr.

Aber wie das so ist, steht nichts für sich alleine. Nach diesem kleinen Projekt, das nie wieder endet, sondern noch immer unseren Alltag begleitet, entstand die Überlegung herauszufinden,wie viel Müll wohl in unserer Küche anfällt. Unsere Küche kochte zu diesem Zeitpunkt für rund 300 Kinder. Also baten wir die Küche im Februar 2017 vier Wochen lang sämtliche Umverpackungen für uns zu sammeln und nur wegzuwerfen, was so schmutzig/nass/klebrig ist, dass eine Weiternutzung nur sehr aufwändig wäre. Die Küche lies sich darauf ein und wir beobachteten mit den Kindern den wachsenden Müllberg in unserer Kinderküche.DSC_0352a
Da wir uns vorgenommen hatten, alles zu „verarbeiten“, was die Küche in den vier Wochen sammeln würde, wurde uns nach zwei Wochen doch etwas mulmig, ob das denn je zu schaffen wäre.

Nach vier Wochen war uns klar – das würde eine echte Herausforderung werden…