In unserem Austausch sind wir immer und immer wieder in den Abgleich zwischen dem, was wir in Klambrar und anderen Einrichtungen gesehen haben und wie wir es bei uns und in unserem Umfeld erleben, gegangen. Wir haben Beteiligungsmöglichkeiten verglichen, Strukturen von Einrichtungen und Haltungen von Bildungsschriften (Islandic Curriculum – Berliner Bildungsprogramm). In einem Land, in dem Kinderrechte und Inklusion oberstes Gebot sind, sieht man die Umsetzung davon an vielen (nahezu allen) Stellen. Es ist faszinierend zu erleben, wie normal diese Themen sind. Anders in Berlin. Hier wird noch für die Umsetzung von Kinderrechten geworben, gilt Inklusion in Kita noch als Besonderheit. Warum ist das so?
Diese und viele andere Fragen bewegen uns weiter. Denn schlüssige Antworten darauf sind schwer zu finden. Alles nur eine Frage der „Gesetzgebung“? Ist die Umsetzung der Kinderrechte und Inklusion so leicht umsetzbar, wenn sie als Gesetz gelten?
Wir für uns wissen, dass wir inklusiv arbeiten und die Kinderrechte unsere oberste Prämisse sind. Das ist für uns gefühlt ebenso normal wie in Klambrar. Doch wenden wir den Blick nach rechts und links, so sehen wir leider, dass das noch längst nicht überall so ist.
Sich selbst zu Bilden ist auch eine Form der Bewegung. Die Bewegung der Gedanken. Die Verhinderung von Stillstand. Also bleiben wir beweglich…