Erläuterung zur Bewertung von Abschlussberichten
Bedeutung der Punktzahlen bei Abschlussberichten (EU-Vorgaben)

Unter 50 Punkte = Es bestehen schwerwiegende Qualitätsmängel bei der Durchführung und Organisation der Projektaktivitäten. Dies führt zur Reduzierung des Gesamtbudgets.
50-75 Punkte = Das Projekt wird als durchschnittlich bis gut eingeschätzt.
Über 75 Punkte = Das Projekt wird im Hinblick auf quantitative und qualitative Ergebnisse als sehr gut bis excellent eingeschätzt. Die Ergebnisse verdienen eine weitere Verbreitung.

Besonders geeignete und gut dokumentierte Projekte ab 80 Punkten im Abschlussbericht werden in der Projektergebnisplattform als „good practice“ hervorgehoben.

1) Gesamtbewertung
Erzielte Punktzahl:    90 Punkte von maximal 100 Punkten

Dieses gut geplante und überzeugend umgesetzte Projekt zum Thema „Qualitätsstandards in frühkindlicher Bildung“ hat Vorbildcharakter für andere Akteure, die ebenfalls in diesem Bereich tätig sind. Ein ganz großes Kompliment an die Teams beider Einrichtungen!

2) Bewertungen in den einzelnen Kategorien
a) Relevanz des Projekts

Die Projektpartner aus Island und Berlin haben sich während ihrer zweijährigen Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Aspekten des Themas „Standards in early education“ auseinandergesetzt. Dieses wichtige und im Kontext von KA2 leider eher unterrepräsentierte Thema wurde ausführlich und praxisnah bearbeitet und hat im Alltag der beiden beteiligten Einrichtungen zu Neuerungen geführt, die die Arbeit in beiden Kitas bereichern. Die Relevanz des durchgeführten Vorhabens wird im Bericht deutlich; der europäische Mehrwert zeigt sich in den erstellten Materialien, die von anderen, ähnlichen Einrichtungen genutzt werden können. Einziges kleines Manko ist die Beschränkung auf lediglich zwei Staaten in diesem Projekt – gleichwohl wäre möglicherweise die Zusammenarbeit weniger intensiv ausgefallen, hätten Einrichtungen aus mehr Staaten teilgenommen.

b) Qualität der Projektkonzeption und -durchführung

Die Projektumsetzung orientierte sich in vollem Umfang an den im Antrag dargelegten Plänen. Sowohl inhaltlich als auch strategisch konnten alle angestrebten Ergebnisse erreicht werden, das Monitoring orientierte sich am Projektplan. Sehr erfreulich ist die Einbeziehung der Kinder beider Einrichtungen, da das Projekt auf diese Weise eine feste Verankerung der täglichen Arbeit erfuhr – ein Aspekt, der, wie im Bericht deutlich wird, in einem möglichen Folgeprojekt früher und stärker zu berücksichtigen wäre.
Der Erfahrungsaustausch hat unmittelbar im Verlauf des Projekts zu einer Umsetzung und Verankerung innovativer Initiativen und Projektideen in beiden Einrichtungen geführt.

In der Abschlussbroschüre können Sie sich ein umfassendes Bild vom Projekt machen.

https://kubibe.berlin/wp-content/uploads/2019/02/Erasmus_Bildungsaustausch.pdf